Eine Reise durch die Zeit

Wer behauptet, dass durch die Zeit zu reisen nicht möglich sei, irrt sich gewaltig. Es ist nämlich gar nicht lange her, da reiste die Musikgruppe der 7. Klassen gemeinsam mit Frau Professor Schwarz durch die Zeit. Es ging zurück ins Jahr 1756 – Wolfgang Amadeus Mozarts Geburtsjahr. Das Unmögliche wurde möglich gemacht: Wir konnten richtig in die damalige Zeit eintauchen und bestaunten das komische Gewand, das noble Geschirr und die makellose Handschrift von damals.
Ehe wir uns verschauten, reisten wir gemeinsam mit Mozart weiter durch die Zeit. Seine erste Komposition, sein erstes Konzert, seine Reisen durch Europa,… als Wunderkind hatte Mozart viel zu tun und wir versuchten ihm zu folgen.
Wir haben mit Wolferl musiziert, getanzt, gesungen, gelacht und zumindest innerlich geweint. Mozart ist mehr als „nur“ einer der grandiosesten Musiker und Komponisten aller Zeiten, sein viel zu kurzes Leben brachte ihm Herausforderungen, Schicksalsschläge und Versuchungen, denen er nicht widerstehen konnte. Seine ganz eigene Art, mit der damaligen Zeit und seinen Mitmenschen umzugehen, und seine stark ausgeprägte Persönlichkeit machten ihn zu einem interessanten, sympathischen, beeindruckenden und wahrhaftigen Genie.


Unser „Begleiter“ und auch eine stete Erinnerung daran, dass auch dieser Ausflug durch die Zeit einmal ein Ende für uns haben würde, war Mozarts Requiem. An seinem Sterbebett komponierte er seine letzten Zeilen, und für uns war die Zeit gekommen uns zu verabschieden.
Mozart auf diese Art und Weise kennenzulernen, mit ihm richtig mitzuleben und mitzufühlen, war ein einzigartiges Erlebnis, das wir hoffentlich nicht so schnell wieder vergessen werden.
Lisa Hufnagl, 7a

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