Projektwoche Holland – 6A & 6B

Am 27. Mai 2018 traten wir, also die 6A und 6B Klasse, unsere gemeinsame Reise nach Holland an.

Von Gmunden um 4 Uhr am Sonntagmorgen weg, über München, Augsburg, Ulm, sowie Stuttgart erreichten wir am ersten Tag, nach einer ca. 8 stündigen Busfahrt, unser erstes Ziel: Straßburg in Frankreich.

Dort angekommen, besuchten wir das Schokoladenmuseum „Les secrets du chocolat“, wo wir die Geschichte der Schokoladenherstellung erfuhren und auch eine Verkostung genießen durften. Die historische alte Stadt wurde  in einer Busrundfahrt und einer Stadtrundführung besichtigt, wo wir die bekannten alten Fachwerkhäuser und die Einflüsse der dort ansässigen französischen, niederländischen und deutschen Kultur erleben konnten. Bekannt für Straßburg sind auch die Institutionen der EU, wie zum Beispiel das EU-Parlament, der Europarat oder der Europäische Gerichtshof, deren Sitze uns gezeigt wurden, bevor wir uns in der erste Unterkunft niederließen.

Am Montagmorgen, ging es dann weiter Richtung Rotterdam in den Niederlanden. Nach ungefähr 7 Stunden Busfahrt erwartete uns dort eine einstündige Hafenrundfahrt, sowie ein zweistündiger Stadtrundgang. So wurde uns diese architektonisch sowie technologisch hoch entwickelte Stadt nähergebracht, in welcher wir nach diesen ersten Eindrücken eine weitere Nacht verbrachten.

Um halb 8 am Dienstag in der Früh traten wir dann auch schon wieder die Weiterreise nach Amsterdam an. Nach einem sehr informativen Vormittag bei den Delta Werken, den sogenannten Sturmflutwehren in Neeltje Jans und einer dortigen Führung und Besichtigung, kamen wir dann am Nachmittag um 15: 00 Uhr in der Hauptstadt der Niederlande an. Extrem schönes Wetter, enorm viele (meist unvorsichtige) Radfahrer, Grachten, gutes Essen, jede Menge Blumen und freundliche Menschen machten unsere dortige 3 stündige kräfteraubende Stadtrundführung  zu etwas ganz Besonderem. Nach diesen ersten Einblicken und diesem enorm anstrengenden Dienstag ging es am Abend ins Quartier, von welchem wir uns am nächsten Tag, also Mittwochmorgen, wieder aufmachten ins Zentrum von Amsterdam.

Am Vormittag machten wir eine Grachtenrundfahrt, in welcher uns einige Fakten sowie die schönsten bekanntesten Plätze in ganz Amsterdam gezeigt wurden. Ebenfalls besuchten wir an diesem Mittwoch das Anne Frank – Haus, sowie das Museum über Vincent van Gogh und konnten in unserer Freizeit die Stadt alleine weiter erkunden. So besichtigten viele von uns zum Beispiel das berühmte Rotlichtviertel Amsterdams  oder genossen einfach nur das einzigartige Flair der Stadt.

Leider mussten wir uns jedoch am Donnerstag in der Früh von Amsterdam verabschieden, da unser nächster Programmpunkt schon auf uns wartete: Die Insel Texel, welche wir mit der Fähre erreichten. Dort besuchten wir das biologische Zentrum ECOMare, wo wir Tiere wie Schweinswale, Robben oder auch Seehunde bewundern konnten. Auch hier hatten wir etwas Freizeit, welche wir dank schönem Wetter am Strand verbringen konnten. Jenes schlug jedoch innerhalb weniger Minuten um und so fiel leider die lang ersehnte Wattwanderung buchstäblich ins Wasser! Froh im trockenen Bus sein zu können, ging es somit weiter zum nächsten und auch letzten Quartier in Arnheim.

Dort angekommen besichtigten wir in Kleingruppen den idyllischen Ort mussten jedoch auch schon wieder ans Koffer – Packen denken, da es am Freitagmorgen in Richtung Heimat zurückging.

Bevor wir die Heimreise antraten, machten wir einen kleinen Zwischenstopp, bei der für den Weltkrieg sehr viel bedeutenden Brücke in Arnheim, und fuhren danach unser letztes Ziel, nämlich den Nationalpark De Hoge Veluwe an. Dort standen uns das Kröller-Müller Kunstmuseum, das Museonder und etliche Kilometer Radweg frei zu Verfügung und so hatten wir die Möglichkeit, einen gemütlichen gemeinsamen Abschluss zu genießen.

Um 13:00 Uhr am Freitagnachmittag starten wir, nach einer sehr lehrreichen Woche und 55 km zu Fuß zurückgelegten Kilometern, dann unsere Heimreise. Diese war nach einer 14 stündigen Busfahrt, welche anfangs  für uns hieß:  sitzen, Serien schauen, miteinander plaudern, Spiele spielen, die letzten Vorräte zu verspeisen und im Grunde nur zu warten, dass uns der Busfahrer wieder gut nach Hause bringt, jedoch sehr kräfteraubend und anstrengend und wir freuten uns alle sehr, wieder zu Hause zu sein, als wir um 3 Uhr morgens in Gmunden ankamen.

Alles in allem hatten wir eine sehr erlebnisreiche und bestimmt unvergessliche Zeit an vielen wunderschönen Orten.

Vielen Dank an unsere Professorinnen und Professoren, die uns diese Woche ermöglicht, durchgeplant, begleitet und viel Geduld aufgebracht haben!

(Sophie Silmbroth 6bg)

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