Alle Wege führen nach Rom. Und wir sind sie alle gegangen!

Die 13 Lateinlernenden der 7br und 7cr in Vorfreude auf das Kolosseum, das sich im Hintergrund versteckt. Foto: Jakob Reithmayr
Die Ruinenstadt Ostia, der gewaltige Petersdom oder auch das weltbekannte Kolosseum: ganz egal, wo: Wir (die Lateiner:innen der 7. Klassen BR/CR) haben dieses Jahr wieder alles in Rom (und dem Vatikan) gesehen, was man in rund 80km Fußmarsch erreichen kann. Aber auch in den weniger bekannten Gassen Roms gab es immer etwas Neues zu entdecken, sei es ein Geschäft, ein antikes Merkmal oder aber auch einen der heißbegehrten Trinkwasserbrunnen, welcher kostenlos für eine kühle Erfrischung sorgte. Unsere Lehrkräfte, Herr Prof. Stefan Umgeher, Frau Prof. Eva Spiesberger und ihr Ehemann Hans haben uns in dieser Woche alle Sehenswürdigkeiten gezeigt. Neben dem Unterhaltungsfaktor spielte natürlich auch der Bildungsauftrag eine wichtige Rolle, welcher mit etwaigen Führungen, aber auch Referaten der Mitschülerinnen und Mitschüler eingebunden wurde. Doch um alles wahrheitsgetreu erzählen zu können, fangen wir am Anfang an: dem Sonntag.
Am Sonntagabend trafen wir am Bahnhof in Attnang-Puchheim ein und fuhren nach kurzer Wartezeit Richtung Salzburg, wo es in den Nightjet umsteigen und rund 10 Stunden später in Tiburtina, Rom, wieder aussteigen hieß. Um uns gleich am ersten Tag zu beweisen, wie imposant diese alte Stadt wirklich ist, ging es direkt zum Kolosseum. Danach durften wir uns eigenständig im Forum Romanum aufhalten.
Im Vorhinein wurde des Öfteren klar und deutlich darauf hingewiesen, dass die Italiener:innen eine starke Abneigung gegenüber schulterfreier bzw. über-den-Knien-endender Kleidung in Kirchen haben, was vor allem am Dienstag bei so hohen Temperaturen grenzwertig wurde. Denn an diesem Tag erkundeten wir gleich mehrere Kirchen von innen. Ein Highlight am Dienstag war definitiv das Pantheon, eine Kirche (Wer hätte es gedacht?) mit einer riesigen Kuppel mit einem Loch an der Mitte der Decke.
Am Mittwoch zog es uns nach Ostia, einem längst in Ruinen liegenden antiken Hafen Roms. Trotz der beinahe unerträglichen Hitze lernten wir auch hier, weit abseits des eigentlichen Stadtzentrums, viel über die Geschichte dieser faszinierenden Kultur.
Obwohl es Romreise heißt, wurde die Stadt auch einmal verlassen. Mehr noch, sogar Italien wurde hinter sich gelassen. Am Donnerstag hielten wir uns direkt im Herzen der christlich-katholischen Religion auf, dem Vatikanstaat. Trotz vieler Tourist:innen war es uns dennoch möglich, den imposanten Petersdom auch von innen zu sehen.
Der letzte Tag dieser prägenden Schulwoche wurde teils unterirdisch, in den Katakomben Roms, verbracht. Dieser Teil der Reise stach gleich durch mehrere Faktoren heraus. Erstens war es angenehm kühl dort unten. Zweitens wurde dadurch erneut klar, wie vielschichtig die Geschichte dieser antiken Stadt eigentlich wirklich ist. Der Rest des Tages durfte von uns frei genutzt werden, als Belohnung für den Einsatz und die Ordnung während der restlichen Woche. So konnten wir auch noch eigenständig weitere interessante Teile Roms erforschen.
Reflektierend betrachtet wird die Romreise 2026 uns Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen, aber auch den Lehrkräften vermutlich für immer in Erinnerung bleiben. Der Aufenthalt war geprägt von Spaß, langen Märschen und informationsreichen Vorträgen.
Grazie per la settimana fantastica!
Bericht: Jakob Reithmayr
Fotos: Lehrpersonen und Schüler:innen der Reise








